Grundfragen der Existenz•
Warum fällt Loslassen so schwer?
Wir halten fest – an Menschen, an Plänen, an Bildern von uns selbst. Festhalten gibt das Gefühl von Sicherheit, auch wenn das, was wir umklammern, längst nicht mehr passt.
Loslassen ist kein Verlust. Es ist ein Aufräumen. Es schafft Platz für das, was kommen darf, und ehrt das, was war.
Der erste Schritt ist meist innerlich: zu erkennen, dass etwas nicht mehr zu uns gehört. Der zweite ist Geduld – mit sich selbst, mit dem Schmerz, mit der Stille danach.
Wer loslassen kann, lebt leichter. Nicht, weil ihm weniger wichtig wäre, sondern weil ihm das Wesentliche näher rückt.